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Montag, 23. August 2010

Steinberger schon wieder auf Platz vier

Am Soboth Aufstieg - Steinberger im Wiegeschritt

Anderas Breu Metzger Aus Furth im Wald, der Berhard Steinberger auch finanziell unterstützt
reibt den Pösinger beim kurzen Stopp mit Sonnenmilch ein



Ausgebremst - rote Ampeln gelten auch für Steinberger

"Ich bin noch nicht müde" Steinberger nach der rasanten Abfahrt vom Großglockner


Sonntag – In den dritten Tag ist der Pösinger wie Ausgewechselt gestartet. Nach einer langen Nacht-Krise hat ihm sein Betreuer-Team zwei Stunden Schlaf verordnet. Schlafpausen sind natürlich nötig aber nur wirklich ergiebig, wenn Steinberger auch möglichst tief schläft. Unter den magischen Händen von Physiotherapeut Reinhard Schießl (Magic) schlummerte Steinberger schon nach wenigen Minuten im Tiefschlaf.

Das war dann offensichtlich so effektiv, daß er den 1347 Meter hohen Soboth Pass, wie im Flug erobert hat. Die „Pedal-Maschine“ aus Pösing läuft seither auf Hochtouren. Steiberger verbrennt 20 000 Kalorien am Tag, was wiederum nur auf Dauer funktionieren kann wenn er seinem „Tank“ konsequent befüllt. „Ich kenne niemanden der einen so gut laufendes Verdauungssystem hat wie der Bernhard“, schwärmt Coach Andrea Clavadetscher. „Andere wären längst kollabiert mit der Menge an Narrung die wir ihm nach einem festgelegten Programm zuführen.“


Auch die zur Mittagszeit wieder sehr hohen Temperaturen scheinen ihn nicht mehr zu schwächen. Zu heiß wurde es nur dem zweiten Begleitfahrzeug, das die Tag und Nacht-Schichten zu den Quertieren bring. Ein Ersatz wurde schnell besorgt, was dem betroffenen Team die Erholungsphase verkürzte, aber für Steinberger eine effektive Betreuung sicherstellt. Bernhard Steinberger hat in den Morgenstunden nach 1185 gefahrenen Kilometer, den Großglockner (Passhöhe 2506m) überwunden.